Fit durch Säfte - Gesundheit, die man trinken kann
Wie gesund sind Gemüsesäfte?
Der große Vorteil von Gemüsesäften:
sie sind sehr mineralstoffreich und haben im Schnitt nur halb so viele Kalorien
wie Fruchtsäfte. Denn im Saft aus Gemüse steckt so gut wie kein natürlicher
Zucker. Deshalb sind Gemüsesäfte nicht nur ideal für eine schlanke Linie,
sondern auch ideal für Kinder, da sie kein Karies
verursachen.
Karottensaft:
Er ist der wertvollste Lieferant von natürlichem Beta-Carotin
unter allen Säften. Im Körper wird es zu Vitamin A umgewandelt und schärft so
die Augen und schützt den Körper gegen die Angriffe von freien Radikalen. Damit
schützt Karottensaft vor Krebserkrankungen und vorzeitiger Hautalterung.
Außerdem kurbelt das Vitamin A die Bildung und Funktionsfähigkeit der Spermien
an. Schöne Haut macht zusätzlich auch das enthaltene Vitamin E.
Tipp: Die Vitamine A und E sind fettlösliche Vitamine. Sie können vom Körper am
besten aufgenommen werden, wenn Sie in Ihr Glas Karottensaft z. B. einen
Spritzer Olivenöl geben oder zum Saft ein Butterbrot essen.
Allerdings sollten Sie nicht täglich über einen längeren Zeitraum Karottensaft
trinken. 2 – 3 Gläser pro Woche genügen völlig. Denn zu viel
Vitamin A wird in der Leber gespeichert und kann dort zu Leberschäden führen.
Auch Schwangere sollten die Dosis von 2 – 3 Gläsern Karottensaft nicht
überschreiten, da zu viel Vitamin A sogar zu einer Missbildung des Fötus führen
kann.
Tomatensaft:
Eine tolle Krebsvorsorge ist der Tomatensaft. Denn er enthält sehr viel Lycopin. Und dieser Pflanzenfarbstoff beugt sehr wirksam
Krebs vor und schützt vor vorzeitiger Hautalterung. Der Tomatensaft enthält
sogar deutlich mehr Lycopin als frische Tomaten. Denn
erst durch die Verarbeitung zum Saft und durch das Erhitzen zum Haltbarmachen
wird das Lycopin in der Tomate überhaupt freigesetzt.
Das Lycopin verhindert auch, dass im Körper Nitrat
aus der Nahrung in krebserregendes Nitrit umgewandelt wird. Also, zum
gepökelten Speck am besten gleich auch ein Glas Tomatensaft trinken.
Tipp: Den Tomatensaft übrigens nie zu kalt oder mit Eiswürfeln trinken. Denn,
nur wenn der Saft nicht zu kalt ist, kann das Lycopin
vom Körper überhaupt aufgenommen werden.
Richtig lecker schmeckt der Tomatensaft übrigens, wenn Sie ihn mit etwas Salz
(am besten jodiertes Fluorsalz), etwas Pfeffer und
etwas frischer Petersilie würzen.
Sauerkrautsaft:
In Amerika hat man den Sauerkrautsaft sogar bereits als echtes Medikament gegen
Krebsgeschwüre entdeckt. Er wird eingesetzt zur Dickdarmkrebsvorsorge, aber
auch zur Nachbehandlung gegen neue Geschwüre. Dafür sorgen die enthaltenen Isothiocyanate. Aber Sauerkrautsaft ist generell gut für
den Magen. Die Milchsäurebakterien bringen nämlich die Verdauung in Schwung und
sorgen für den Aufbau einer gesunden Darmflora. Zudem enthält Sauerkrautsaft
sehr viel Vitamin C, was die Immunabwehr stärkt und beim Abnehmen hilft.
Tipp: Ein Glas Sauerkrautsaft pro Tag ist ideal. Wer den Geschmack nicht mag,
kann diesen Saft mit Zitrusfrüchten wie z. B. Orange oder Grapefruit mischen.
Das verfeinert den Geschmack.
Gemüsesaft:
Darin steckt die ganze Vitamin- und Mineralstoffkraft eines bunten
Gemüsetellers. Gemüsesaft enthält sehr viele Stoffe, die vor Krebserkrankungen
schützen. Außerdem wirkt er auf den Körper beruhigend „basisch“. Zu viel Säure
aus ungesunder Ernährung, wie z. B. Zucker und Fleisch, aber auch zu viel
Stress, machen den Körper „sauer“ und damit krank. Durch einen zu hohen
Säuregehalt im Körper wird nämlich das Zwischenzellgewebe quasi verstopft und
die Anlieferung von Vitaminen und Mineralstoffen funktioniert nicht mehr. Dem
wirkt der Gemüsesaft entgegen und macht ihn wieder basisch – Gemüsesaft behebt
also Ernährungs- und negative Lebensfehler.
Tipp: Gemüsesaft schmeckt übrigens richtig lecker, wenn Sie ihn mit etwas
Pfeffer und Salz verfeinern. Wer den Geschmack von Gemüsesäften generell nicht
mag, kann ihn auch mit Orangensaft mischen. Optimal ist ein Glas täglich, am
besten zum Frühstück oder Abendessen.
Rote-Beete-Saft:
Das wertvollste am Rote-Beete-Saft ist der rote
Farbstoff „Betanin“. Er umschließt nämlich krankheitserregende Bakterien und Viren im Körper, macht
sie so inaktiv und sie werden ohne Schaden im Körper anzurichten über die
Verdauung ausgeschieden. Außerdem stärkt der enthaltene Eiweißbaustein Betain die Leber, hilft dem Körper damit besser zu
entgiften und baut Fettpolster ab. Täglich 1/3 Liter Rote Beete-Saft ist daher
ideal beim Entschlacken, Fasten oder Abnehmen.
Rhabarbersaft:
Wer z. B. grauen Haaren vorbeugen möchte, sollte Rhabarbersaft trinken. Denn
das enthaltene Biotin und die Folsäure schützen vor
vorzeitigem „Ergrauen“. Außerdem wirkt Rhabarbersaft nervenberuhigend, kurbelt
die Verdauung an und hilft überschüssige Wasserreserven aus dem Körper zu
spülen. Er ist also gut gegen Wassereinlagerungen in Beinen und Gelenken.
Tipp: Rhabarbersaft schmeckt sehr sauer. Sie sollten deshalb 2 EL davon
verdünnt mit etwas Wasser oder süßem Obstsaft wie z. B. Apfelsaft oder
Traubensaft trinken.
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